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veröffentlicht am 28.10.2019

30 Jahre Freiheit, 30 Jahre Mauerfall

Sporthistorischer Dialog

30 Jahre Freiheit, 30 Jahre Mauerfall

 

Arbeitskreis Sport und Geschichte lädt am 26. November zum ersten
sporthistorischen Dialog in die Sportschule in Frankfurt ein


Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Der Arbeitskreis Sport und Geschichte des Landessportbundes Hessen (lsb h) nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, sich mit dem Sporttreiben in beiden deutschen Staaten, dem sportlichen Kontakten zwischen beiden Seiten und den Begegnungen vor und nach dem Mauerfall auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „30 Jahre Freiheit – 30 Jahre Mauerfall“ lädt der Arbeitskreis am Dienstag, 26. November, zu einem ersten sporthistorischen Dialog ein. Dieser findet von 17 bis 20 Uhr in der Sportschule und Bildungsstätte des lsb h in Frankfurt statt.

Die erste Veranstaltung dieser neuen Dialogreihe, die sich künftig einmal pro Jahr sporthistorischen Themen widmen soll, ist gleichzeitig Teil einer landesweiten Aktion: Unter dem Motto „30 Jahre Mauerfall – Freiheit braucht Erinnerung“ legt die Hessische Landesregierung dabei besonderes Augenmerk darauf, die Erinnerung an die deutsche Teilung, die Unterdrückung der Menschen in der DDR, aber auch an den Mauerfall und die Wiedervereinigung in der Bevölkerung wachzuhalten.

Der lsb h-Arbeitskreis Sport und Geschichte widmet sich dieser Aufgabe mit seinem sporthistorischen Dialog sowie mit zwei Exkursionen ins ehemalige Grenzgebiet. Eine davon führt am 5. Oktober auf die Wasserkuppe. Bei einem Rundgang über das historische Gelände geht Frank Thies, der Vorsitzende des „Rhönflug Oldtimer Segelflugclubs“ (OSC), dabei auch auf die Schwierigkeiten des Segelflugs während der deutschen Teilung ein.

Mehr als eine Generation ist herangewachsen, die die deutsche Teilung und die daraus resultierenden Folgen nicht mehr aktiv kennengelernt hat. Unterdrückung, Berliner Mauer und Todesstreifen drohen in Vergessenheit zu geraten. „Wir müssen gerade den jüngeren Menschen, die nur Freiheit kennen, unsere Geschichte bewusst machen, um eine Wiederholung auszuschließen“, findet Peter Schermer, Vorsitzender des Arbeitskreises Sport und Geschichte.
Ziel des sporthistorischen Dialogs ist es deshalb, die Schrecken des SED-Regimes aufzuzeigen, aber auch den Wert der wiedergewonnenen Freiheit der Menschen in den Mittelpunkt zu rücken.

Dabei richtet sich der Dialog an alle interessierten Menschen, insbesondere aber auch an diejenigen, die in der vereinigten Bundesrepublik aufgewachsen sind. Schwerpunkt des Dialoges sind dabei Fragen zum innerdeutschen Sport.

Nach dem Hauptvortrag zum Thema „Geschichte des innerdeutschen Sportverkehrs“ von Dr. Jutta Braun, werden am 26. November Zeitzeugen über ihre Erlebnisse berichten. Hardy Grüne informiert dabei zum innerdeutschen Sport am Beispiel FußballBerthold Helmke war zur Zeit des Mauerfalls Vorsitzender des nahe der thüringischen Grenze ansässigen SV Steinbach. Er berichtet aus seiner Chronik „Chronologie der Sportkontakte zu den Sportfreunden aus Borsch – Stationen der deutschen Wirklichkeit in der Nachkriegszeit auf unterer Sportebene“.
Moderiert wird die anschließende Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Gäste durch den Moderator und Schriftsteller Axel „Beve“ Hoffmann, ehemaliger Stadionsprecher der Frankfurter Eintracht und Mitarbeiter des Eintracht Frankfurt-Museums.
Text: Isabell Boger

Die Teilnahme am ersten sporthistorischen Dialog ist kostenlos. Dennoch bitten wir um schriftliche Anmeldung bis spätestens 13. November 2019 unter ausbildung@lsbh.de oder telefonisch bei Ivonne Jahn, 069 6789-448.

Mehr Informationen zu den regelmäßig stattfindenden sporthistorischen Exkursionen und sonstigen Veranstaltungen des Ausschusses unter http://yourls.lsbh.de/sug-veranstaltungen
Einladung zum ersten sporthistorischen Dialog - 30 Jahre Freiheit, 30 Jahre Mauerfall
 
 
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