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veröffentlicht am 26.02.2014

Klausurtagung des Sportkreis-Vorstandes 2014

vom 22. Februar 2014 in Büttelborn

Klausurtagung des Sportkreis-Vorstandes 2014

Die jährliche Klausurtagung nutzte der Sportkreisvorstand für ein Gruppenbild: Detlef Volk, Iris Sturm, Norbert Lindemann, Renate Gotthold,  Herbert Fückel , Wolfgang Glotzbach, Peter Kreuzer, Manfred Gollenbeck, Klaus Astheimer, Hans-Jürgen Krug, Renate Fassoth (von links). Foto: Detlef Volk


Am 18. Mai wird wieder ein Teil des Kreises aufs Auto verzichten und auf Fahrrad oder Inlineskates umsteigen. Diesmal führt die Strecke vom Altrhein in Erfelden zum Altrhein in Ginsheim. Die Vereine in den Ortschaften entlang der Strecke haben ihre Mitwirkung zugesichert.

 

Bei der Zusammenarbeit mit dem Landessportbund wird wieder eine Zielvereinbarung im Netzwerk Sport und Gesundheit abgeschlossen. Die Aktivitäten sollen hier noch weiter ausgebaut werden. Neu dazu kommt das Projekt „Jobfit Interaktiv“, auch „Der Kreis rollt“ gehört dazu und das jetzt angestoßene Projekt „Aktivteam“.

 

Anne Lehmann (TSV Ginsheim) stellte ihre Masterarbeit zum Thema „Die Auswirkung der (täglichen) Schulzeitverlängerung auf die Sportvereine im Kreis Groß-Gerau“ dem Sportkreisvorstand vor. Lehmann studierte Wirtschaftspädagogik und Sport, ist aktiv im Gesundheitssport in verschiedenen Vereinen tätig. Die längeren Unterrichtszeiten werden häufig diskutiert, konkret untersucht wurde das Thema im Kreis Groß-Gerau noch nicht. Durch den Wegfall eines Schuljahres (G8) spare das Kultusministerium rund 5000 Euro pro Schüler, zeigte Lehmann auf. Im Kreis Groß-Gerau gibt es derzeit noch keine richtige Ganztagsschule, nur an einer Grundschule gibt es ein entsprechendes Angebot.

Masterarbeit zur Schulzeitverlängerung

Die oft angeführten Auswirkungen auf die Vereine, wie fehlender Nachwuchs oder mangelnde Hallenzeiten, konnte Lehmann bei ihrer Studie nicht feststellen. Die Studie führte zu einer angeregten Diskussion im Vorstand. Generell wurde der niedrige Stellenwert des Sports im Schulalltag bemängelt. Für die Gewinnung von Nachwuchssportlern sei es für die Vereine wichtig, Kooperationen mit Grundschulen einzugehen.

 

Der Fragebogen wurde an 90 Vereine im Kreis Groß-Gerau mit mehr als 30 Jugendlichen im relevanten Alter verschickt, der Rücklauf verlief zunächst schleppend. Von den Vereinsvorständen kam zunächst die Rückmeldung, es gebe keine Probleme. Erst nach der Verteilung direkt an Trainer und Übungsleiter schickten 15 Vereinsvertreter und 13 Trainer im Leistungssport die ausgefüllten Bögen zurück. Die Sporthallen werden meist ab 16 Uhr genutzt, die Kapazität sei meist gleich geblieben. Generell würden keine Probleme durch die Einführung der Ganztagsschule gesehen. Dies sei der guten Sport-Infrastruktur geschuldet, betonte Klaus Astheimer, Sportbeauftragter des Kreises. Ein anderes Problem gebe es im Leistungssport. Dort berichteten Trainer, dass die Kinder im Training pausierten, um ihre Hausaufgaben zu machen. Oder das Training werde komplett wegen der Schule abgesagt. Die Entwicklung gehe hier eindeutig in Richtung Breitensport. „Sportreiben unter leistungssportlichen Aspekten wird zunehmend schwieriger“, konnte Lehmann feststellen. Im Herbst soll es eine Informationsveranstaltung für die Vereine geben. 

Detlef Volk, Öffentlichkeitsarbeit Sportkreis 37 Groß-Gerau

 

 

 

 
 
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