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INHALTE DES NEWSLETTERS


Kinder stark machen, Familien in Zeiten von Corona zu unterstützen

ist das Anliegen der Kindeswohlbeauftragten Corinna Geiss des Sportkreises Groß-Gerau. 

Deshalb bitte ich um Beachtung folgender Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung mit der Aktion "Kein Kind alleine lassen"!

 

Mit freundlichen Grüßen

Corinna Geiss

Kindeswohlbeauftragte des Sportkreises Groß-Gerau

 

Sportkreis Gross-Gerau Webseite "Kindeswohl im Sport"

Kinder stark machen

Videoreihe der BZgA bringt Familien in Bewegung

Liebe Freunde und Unterstützer von „Kinder stark machen",

die Mitmach-Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Kinder stark machen" ist normalerweise deutschlandweit mit einem bunten Mitmachprogramm für die ganze Familie unterwegs. Um auch jetzt Familien in Bewegung zu bringen, hat die BZgA das Programm als Angebot für zuhause produziert. In einer Videoreihe lädt das spielpädagogische Team Kinder und Eltern zum Mittanzen und Mitturnen ein und verwandelt Wohn- oder Kinderzimmer in eine Spielarena. Gemeinsam spielen macht Kinder stark und vertreibt Langeweile. Zur Videoreihe „Kinder stark machen"

Auf der „Kinder stark machen"-Webseite finden Eltern zudem Bastelanleitungen, Spielideen und Malvorlagen für die gemeinsame Zeit zuhause. Nutzen Sie dieses Angebot, das in den kommenden Wochen weiter ausgebaut wird. Zur Webseite „Kinder stark machen"

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Freude. Bleiben Sie gesund!

Ihr „Kinder stark machen"-Team

 
Dieser Infobrief wird versendet von der BZgA
Maarweg 149-161, 50825 Köln

www.bzga.de

Kontakt: service@kinderstarkmachen.de
Infotelefon 06173 - 702729
Zur Webseite "Kinder stark machen"

Missbrauchsbeauftragter startet Soforthilfe „Kein Kind alleine lassen“

Missbrauchsbeauftragter Rörig: „Kinder müssen wissen: Sie sind jetzt nicht alleine!“

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben heute die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet.

Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

"Mit der Aktion „Kein Kind alleine lassen“ verbinde ich den dringenden Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren“, sagt der Missbrauchsbeauftragte. „Wir geben mit der Website den Menschen die Möglichkeit aktiv mitzuhelfen. Auf der Seite sind neben Infos und weiteren Weblinks auch Flyer und Plakate zum Ausdrucken. Wir wollen klarmachen: Schon das Aufhängen eines Flyers im Hausflur kann helfen, die Nachbarschaft daran zu erinnern, sich um Kinder und Jugendliche aus dem eigenen Umfeld zu kümmern und aufeinander aufzupassen.“

Auf www.kein-kind-alleine-lassen.de gibt es darüber hinaus viele Materialien, die auch für die Verbreitung auf Social Media genutzt werden können.

Die Seite hat einen Bereich für Erwachsene, in dem Interessierte nicht nur Materialien zum Teilen und Verbreiten finden, sondern auch Informationen zum richtigen Verhalten bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld. Außerdem gibt es ein Verzeichnis wichtiger Anlaufstellen, die auch während der Corona-Krise erreichbar sind.

Der Bereich für Kinder und Jugendliche bietet Direktkontakt per Chat, Mail oder Telefon zu Hilfeangeboten. Kinder finden hier auch Tipps, was sie tun können, wenn sie von Gewalt bedroht sind. Ergänzt wird das Angebot mit den Kontaktdaten wichtiger Kinder- und Jugendberatungsstellen.

Für den Notfall, dass ein Täter oder eine Täterin in das Zimmer kommt, während ein Kind auf der Seite Hilfe sucht, gibt es einen Exit-Knopf, der www.kein-kind-alleine-lassen.de sofort verschwinden lässt.

„Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Fachberatungsstellen weisen auch angesichts der aktuellen Situation eindringlich darauf hin, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche direkt anzusprechen und ihnen zu vermitteln: Es gibt Hilfe!“, erklärt der Missbrauchsbeauftragte. „Dazu gehört auch, dass wir ihnen sagen: Wenn du es nicht mehr aushältst, lauf aus dem Haus, bitte jemanden um Hilfe oder geh zur Polizei. Kinder müssen wissen: Das ist auch in der Corona-Krise erlaubt.“

Die Aktion „Kein Kind alleine lassen“ ist eine Reaktion auf die begründeten Sorgen und erschütternden Berichte über die Zunahme von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen in der aktuellen Krise. Zuletzt hatte der UN-Generalsekretär António Guterres vor einer „schrecklichen Zunahme" familiärer Gewalt während der Corona-Pandemie gewarnt. Das Risiko ist auch deshalb sehr hoch, weil Bereiche, in denen sonst die Möglichkeit besteht, dass innerfamiliäre Gewalt bemerkt wird (in Schulen und Kitas, bei Tagesmüttern, in Sportvereinen) in der momentanen Situation wegfallen. Besonders tragisch: Erste Rückmeldungen von Beratungsstellen zeigen, dass Anrufe eher rückläufig sind. Die Erklärung der Expert*innen: Von Missbrauch und anderer Gewalt gefährdete oder betroffene Kinder können nicht unbeobachtet telefonieren, wenn Täter und Täterinnen ganztägig zuhause sind. Auch deshalb ist ein Online-Angebot wie www.kein-kind-alleine-lassen.de zur Zeit der richtige Weg, um Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Der Missbrauchsbeauftragte fordert in dieser Situation die unbedingte Solidarität mit den Ungeschützten in der Gesellschaft: „Ich möchte erreichen, dass der Kampf gegen sexuelle und andere familiäre Gewalt gerade jetzt als nationale Aufgabe von gesamtgesellschaftlicher Dimension verstanden wird. Jede und jeder muss auf Kinder im Umfeld achten. Alle können handeln, wenn sie sich Sorgen machen! Wir möchten, dass diese Informationen und unsere Flyer in möglichst vielen Hausfluren, Supermärkten, Apotheken, bei Ärztinnen und Ärzten und in Krankenhäusern hängen. Damit Erwachsene wachsam und handlungsfähig bleiben und Kinder und Jugendliche erfahren:
Du bist nicht alleine.“

Auch der Betroffenenrat beim UBSKM macht vor dem Hintergrund der Corona-Krise klar, wie wichtig Hilfeangebote wie www.kein-kind-allein-lassen.de für Kinder sind: „Als von sexualisierter Gewalt Betroffene wissen wir, wie sehr Kinder darauf angewiesen sind, dass ihre Signale wahrgenommen und dass sie gesehen und gehört werden. Wir brauchen noch mehr Online-Beratungsangebote für sexuell missbrauchte Kinder und ihre Freund*innen. Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt und andere Themen des Kinderschutzes müssen unbürokratisch Sonderzulagen erhalten.“

Wir bitten Sie in der jetzigen Situation eindringlich, Ihre medialen Kanäle zu nutzen, um uns dabei zu unterstützen, www.kein-kind-alleine-lassen.de bekannt zu machen.

Die vollständige Pressemitteilung mit der Bitte um Veröffentlichung, sowie Flyer und Plakate für Kinder und Plakat für Erwachsene.

Herzliche Grüße, bleiben Sie bitte gesund,

Stefan Frohloff
Stellv. Pressesprecher
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Unabhängiger Beauftragter für Fragen
des sexuellen Kindesmissbrauchs

Postanschrift: Glinkastraße 24, 10117 Berlin
Dienstgebäude: Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin

Tel. 030 18555 1565
Fax 030 18555 4 1565
stefan.frohloff@ubskm.bund.de

www.beauftragter-missbrauch.de
Twitter: @ubskm_de

Hilfetelefon: 0800-2255530 (anonym & kostenfrei)
www.hilfeportal-missbrauch.de
www.kein-raum-fuer-missbrauch.de
www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de
www.kein-kind-alleine-lassen.de
 
Gemeinsam gegen Missbrauch - Internetseite mit Hilfekontakt

 

Sportkreis Groß Gerau e.V.
Wilhelm-Seipp-Straße 4 - 64521 Groß-Gerau
Tel.: 06152 / 989-181
Fax: 06152 / 989-110

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E-Mail: info@sportkreis-gross-gerau.de

Verantwortlicher 1. Vorsitzender: Herr Gerald Kummer

Eingetragen beim Amtsgericht Darmstadt unter Registerblatt VR 82043

Öffnungszeiten Service-Stelle Sport:
Mo, Di und Do 10-14 Uhr
Mi 10-18 Uhr

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